Maihof - Partnertausch, Gruppensex, Pärchenclub, Swingerclub, Sexspiele, ...

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Maihof - Teufelchen, Sündenpfuhl, Liebesschaukel, ...

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Auszug:

D I E M A I H O F - M O R A L

Ehe überholt?

Über 90 % der Paare, die den Maihof besuchen, sind verheiratet oder leben zusammen. Sie kommen in aller Regel miteinander zu uns und nicht etwa mit irgendwelchen Freunden oder Bekannten. Ich würde also den Teufel tun, wenn ich etwa die Institution Ehe angriffe. doch Scheuklappen muß man deswegen nicht aufsetzen. Und ich bin davon überzeugt, daß gerade der Maihof viel dazu beitragen kann, eine Ehe zu erhalten. Es gibt konkrete Beispiele dafür, daß das in vielen Fällen auch gelungen ist, wie man aus Briefen im späteren Teil entnehmen kann.

Wenn man die Kultur des Zusammenlebens nach Klima-Zonen betrachtet, fällt auf, daß die Einehe hauptsächlich in den kalten Gegenden verbreitet ist. In südlichen Zonen trifft man auf sie fast nur als Folge eifriger christlicher Missionare.

Wenn es keinen kalten Winter gibt, braucht man kein festes Haus. Wenn man jederzeit eine Banane aus dem Wald holen kann, muß man keinen Ackerbau betreiben. Die Frage der Einehe als Notwendigkeit zum Überleben der Spezies stellt sich im warmen Klima gar nicht erst.

Anders im Norden. Ohne Mann konnten Frau und Kinder nicht überleben. Er mußte das Haus bauen und erhalten, Jagen oder Ackerbau betreiben. Das für eine Frau und einige Kinder zu tun, war ihm möglich und zuzumuten. Einen Kral mit 6 Frauen, 6 Häusern usw hätte der durchschnittliche Mann im Norden nie unterhalten können. Also war die Einehe sinnvoll für die Erhaltung der Spezies Mensch in den kalten Klima-Zonen.

Dann kamen Politiker und Vordenker auf die an sich löbliche Idee, die Menschen gegen die Risiken des Lebens abzusichern. Es wurde ein soziales Netz gespannt, dessen Maschen immer enger wurden. Heute sind speziell bei uns Deutschen, aber auch einigen Nachbarn die Maschen so eng, daß sie auch auch fast jeden Mißbrauch zulassen - aber das ist ein anderes Thema.

Die Medizin des sozialen Netzes hatte unerwartete Risiken und Nebenwirkungen, vor denen kein Arzt oder Apotheker gewarnt hatte. Die zeigen sich jetzt: Die Großfamilie ist bei uns Geschichte, kein Enkel kommt mehr auf die Idee, den Opa zu ernähren und zu pflegen - das macht das Sozial-System. Die moderne Oma geht selbst in die Disco, statt die Enkel zu hüten. Die dadurch entstandene soziale Kälte schafft Probleme, die von Psychiatern gelöst werden, diese wiederum bezahlt das Sozial-System und nur sehr wenige fühlen sich noch für irgendwas verantwortlich.

Keine Frau und kein Kind muß bei uns hungern oder frieren, weil der Erzeuger und Ernährer verduftet ist. Das Sozial-System sorgt für sie. Wenn man die Einehe nur als ein Versorgungssystem ansieht, so ist sie von der Entwicklung überholt und zur biologischen Erhaltung der Spezies Mensch nicht mehr erforderlich. Die wachsende Zahl der "Singles" und "Allein-Erziehenden" geht in diese Richtung.

Aber: Immer mehr junge Leute gehen die Ehe ein - und einige wenige verbringen sogar ihre Hochzeitsnacht im Maihof - weil Versorgung eben nicht alles ist, es gibt zum Glück auch noch Liebe, Geborgenheit, Verstehen und viele andere positive Aspekte einer Einehe oder eheähnlichen Partnerschaft. Dagegen verblaßt das Risiko der "ewigen" Bindung. Man geht mit den besten Vorsätzen in die Ehe - doch wie lange halten diese Vorsätze, wie lange halten Ehen überhaupt? Viele von uns haben eine Scheidung hinter sich, aber zumindest hat jeder Freunde, Kollegen, Verwandte, Nachbarn, - deren Ehe gescheitert ist, meist an der "ehelichen Treue". Da muß doch etwas faul sein an dem Konzept der "ewigen" Treue, die fast immer als sexuelle Treue verstanden wird, wenn deren Haltbarkeits-Datum immer früher abläuft.  

Nur noch doppelzüngige Moralisten wollen uns einreden, daß der Sexualverkehr sich auf eine "gottgewollte" Zweierbeziehung "auf ewig" beschränken soll. Doch täuschen wir uns nicht: Alle christlichen Kirchen haben die Einehe zum Sakrament erhoben. Auch die staatlichen Institutionen in den Ländern, die auf eine christliche Tradition gegründet sind, behüten die Einehe. Im deutschen Grundgesetz genießt sie einen besonderen Schutz.

Nützen tuts nicht viel. Trotz allen Schutzes und aller staatlichen Förderung scheitern bei uns über 50 % aller Ehen und festen Beziehungen. Von den Ehen, die nur noch auf dem Papier stehen, gar nicht zu sprechen.

Und sie scheitern meist daran, daß man dem Partner den "Seitensprung" an sich vielleicht noch verzeihen könnte, nicht aber die damit verbundene Täuschung, die zwangsläufige Heimlichkeit, den Vertrauensbruch.

 

Soll das nun alles gewesen sein?

Moderne Menschen begegnen Problemen offen, bemühen sich zumindest darum. Die noch vor wenigen Jahrzehnten typische Abhängigkeit der Frau ist heute weitgehend aufgehoben. Mußte sie früher aus rein wirtschaftlichen Erwägungen manchmal mehr Augen zudrücken, als ihr lieb war, so verlangt sie heute auch in Sachen "ehelicher Treue" Gleichberechtigung. Das Risiko des Seitensprunges ist gewachsen, nämlich die Trennung mit Verlust der gemeinsamen Wohnung, Halbierung des Besitzes, Ärger wegen der Kinder und reichlich Kosten für Scheidung und Neuanfang.

Andererseits ist es schlimm, wenn die sexuellen Wünsche, die heimlichen oder offenen Sex-Träume mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen. Eine Zeitlang erträgt man das, dann aber - das Alter vor Augen - kommt die bange Frage: Soll das nun alles gewesen sein? Fernsehen, Filme, Bücher, Medien - alle berichten über und schwärmen von sexuellen Freiheiten. Alle gehen lässig damit um. Gilt das alles nur für andere, nicht für mich?

Wer nicht gerade sehr abgebrüht ist, für den ist der heimliche Seitensprung immer noch eine "Sünde", er macht ihm zumindest ein schlechtes Gewissen.

Es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma, einen Ausweg, den allein in Deutschland ca 15 Millionen erwägen und ca 3 Millionen tatsächlich gehen:

 

Den g e m e i n s a m e n Seitensprung.

Es ist ehrlicher und moralisch anständiger, das Problem der unbefriedigten Wünsche offen zu besprechen und die Lösung bei einem sozusagen "gemeinsamen Seitensprung" zu suchen. (Und - wenn man die Folgen bedenkt - auch unendlich viel billiger).

Aber: Ist ein solcher gemeinsamer Seitensprung nicht ebenfalls eine "Sünde" und unmoralisch?

Frei nach Kant sagt uns das Gewissen in uns, ob wir Recht oder Unrecht tun. Nur ist der Kant’sche Imperativ gar nicht so kategorisch, wie immer dargestellt. Von Grundprinzipien einmal abgesehen ("Du sollst nicht töten!") ist manches, was uns ein schlechtes Gewissen macht, nur traditionsbedingt oder anerzogen. Beispiel: Wegen Trichinen wurden in alten Zeiten Mohammedanern und Juden der Genuß von Schweinefleisch untersagt, was sinnvoll war, denn daran starben viele Menschen. Durch staatlich vorgeschriebene Fleischbeschau sind Trichinen bei uns heute kein Problem mehr. Das könnten Juden uns Mohammedaner natürlich auch, aber das Essen von Schweinefleisch ist für Millionen Gläubige immer noch ein absulutes Tabu und gilt als moralisch anstößig. Vielweiberei dagegen ist im Islam und vielen Naturvölkern üblich, normal und somit nach deren Erziehung und Kultur moralisch nicht anstößig.

Das Streben nach Glück kann nicht unmoralisch sein. Es ist in der amerikanischen Verfassung sogar als menschliches Naturrecht festgezurrt. In unserem Grundgesetz heißt das "Freie Entfaltung der Persönlichkeit" und meint dasselbe, wenn auch typisch deutsch etwas verklausuliert und geschwollen. Es blieb dem Gesetzgeber nichts anderes übrig, als das Sexualstrafrecht zu entrümpeln, in dem z.B. Gruppensex und / oder Partnertausch als "Kuppelei" unter Strafe gestellt waren. (Eine Lachnummer: Auch Ehebruch stand unter Strafe, wenn man alle Ehebrecher einsperren wollte würde die Wirtschaft mangels Arbeitskräften zusammenbrechen.) Wenn wir damit glücklich sind - und es niemand schadet - daß wir Liebe und eheliche Treue eher auf geistigem und gesellschaftlichem statt auf rein sexuellem Gebiet sehen und unser Partner - unsere Partnerin - das genau so empfindet, was kann dann daran unmoralisch sein? Und: für viele Maihof-Gäste sind die Kontakte bei uns nicht etwa Ersatz für ein mangelhaftes sexuelles Zusammenleben, sondern die erhebliche Bereicherung einer intakten und aktiven Beziehung.

 

Gruppensex und Partnertausch s a l o n f ä h i g ?

Zitat aus einer großen Reportage über den Maihof im Hessischen Rundfunk von Christa Schell: "Ich denke an die große Liebe, die ewige Treue. Leider aber auch daran, wovon dieses Haus lebt. An das angebliche natürliche Abstumpfen des sinnlichen Verlangens in der Ehe. Ich denke an die bekannte klassische Lösung des Problems: An den heimlichen Seitensprung. Dann die Variante der offenen Ehe des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Und nun der offene, der öffentliche Seitensprung wie hier im Maihof, in der Gruppe. Familiäre Promiskuität als Ergänzung der Ehe, Tendenz steigend. So gesehen versteht sich der Maihof auch als Retter einer der wichtigsten Stützen unserer Gesellschaft: Als Retter der Institution Ehe."

Eine zerstörte Verbindung kann auch im Maihof nicht wieder auferstehen. Ist aber der Wille vorhanden, zusammen zu bleiben, und sind die Probleme im sexuellen Bereich zu suchen, so kann Gruppensex durchaus eine Ehe retten, dafür gibt es genügend Beispiele, einige davon zitiert in dem Kapitel "Briefe an den Maihof".

Es wird sicherlich noch viele Jahre dauern, bis die Gesellschaft ihre Vorbehalte gegen Gruppensex und Partnertausch abbaut. Der Maihof hat mit vielen Fernseh-Sendungen, Reportagen im Radio und in den Printmedien schon einiges bewirkt, um die Vorbehalte zu verringern. Man fängt an, über den Maihof offen zu sprechen und nicht mehr hinter vorgehaltener Hand.

 

Was ist die Gesetzeslage?

Ursprünglich war “die Überlassung” eines Partners, auch ohne Entgelt, als Kuppelei strafbar. Nachdem die Strafandrohung fiel, konnte man Clubs gründen, in denen Partnertausch und Gruppensex praktiziert werden, ohne daß sich darüber der Staatsanwalt aufregt. Und diese Clubs können preiswert sein - Schmiergelder sind nicht zuzuschieben. Aber Steuern muß man natürlich zahlen, wie jeder andere Betrieb auch. Nur “auf eine schnelle Mark” ausgerichtete, kurzlebige Clubs drücken sich davor, indem sie sich als “Privat-Club” bezeichnen, manche glauben, als “Verein” brauche man keine Steuern zu zahlen - ein Irrtum.

Erlaubt ist das leider nur in wenigen Ländern der Welt. Selbst in Frankreich und England, den Mutterländern der Demokratie, gilt der Kuppelei-Paragraph immer noch. - Gäste berichten, dass es ausser in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Schweden sowie einigen Staaten in den USA überall verboten ist. Die Schweizer haben durch Volksabstimmung das Verbot abgeschafft.

 

Frankreich:

Was nicht heißt, daß es nicht doch getan wird. Zum Beispiel Frankreich, das Land, von dem man wohl am meisten vermuten würde, dass in Sex-Dingen freie Sitten herrschen:

In Paris gibt es einige “Hotels”, die keine Zimmerschlüssel ausgeben - die Türen sind alle offen, ausserdem sind gar nicht soviele Zimmer vorhanden, um jedem Gast eines zu geben. Oder in einem Kabarett gibt es ein Nebenzimmer mit einem Billiard-Tisch, auf dem sich was abspielt - immer angezogen und fluchtbereit, sollte Polizei auftauchen.

Auf der Porquerolle-Inselgruppe ist die FKK-Insel Le Levant als Treffpunkt für freie Paare bekannt, in letzter Zeit konzentrierte sich das allerdings mehr und mehr auf Cap d’Agde, dort fanden sich auch nicht wenige deutsche Swinger ein: Ab Juli bis Ende August ging da die Post ab - in den Dünen, am hellichten Tage.Und Kinder waren manchmal auch noch in der Nähe. Das konnte mit oder ohne Kuppelei-Gesetz nicht gutgehen, die Behörden schritten ein und überwachten den Strand und das Gelände. Man trifft sich nun in den Tanzlokalen und verabredet sich, öffentlicher Sex an den Stränden ist nicht mehr möglich.

 

England und USA:

In England muß man Verbindungen haben - am besten besorgt man sich “The Sex-Maniacs-Diary” von Miss Tuppy Owens, PO Box 4ZB, London, W1A 4ZB. Da sind viele Clubs auch ausserhalb der britischen Inseln verzeichnet. Gleiches gilt auch für die “NASCA”-Veröffentlichung “International Directory Swing Clubs And Publications”, zu beziehen bei NASCA Inc. PO Box 7128, Buena Park, CA, 90622 USA.

Allerdings muß man in manchen Ländern - selbst wenn die dort befindlichen Clubs in den oben genannten Führern verzeichnet sind - immer damit rechnen, daß eines Tages die Sitten-Polizei erscheint und der Freiheit ein Ende bereitet. Vielleicht ist ein neuer, pflichteifriger Polizeichef ernannt worden, vielleicht wurde der alte nicht genügend bestochen. Schade - denn gerade im Urlaub hätte man doch Zeit und Muße, wäre auch noch ausgeruht und nicht dem täglichen Streß unterworfen. In den Touristen-Gebieten Mittelmeer und Nordafrika gibt es keine legale Möglichkeit für Gruppensex und Partnertausch - mit einer möglichen Ausnahme:

 

Ein deutsches Schiff,
unter deutscher Flagge. Dort gilt außerhalb der 3-Meilen-Zone deutsches Recht. Auf hoher See könnte man ungestraft und unbehelligt seinen Spaß haben, nur hat sich noch kein Unternehmer gefunden, der das Risiko einging: Für ein neues Schiff ist die Grundinvestition zu hoch, man müßte irre Preise verlangen, die sich nur die Reichen leisten können - das wiederum sind meist nicht die Jüngsten und Schönsten. Außerdem müßte das Schiff nicht nur die 3-Meilen-Zone verlassen sondern auch noch einen Hafen in einem anderen Land anlaufen. Das habe ich versucht und zwar mit einem Schiff, das zwischen Cap d’Agde und dem nächsten spanischen Hafen verkehren sollte. Diese Idee wurde von unseren Gästen und auch von von französischen Sex-Zeitschriften begeistert aufgenommen. Es gab schon Buchungen. Dann stellte sich leider heraus, daß der Dampfer viel zu langsam war, der Eigner hatte das zu optimistisch dargestellt. Er meinte dann, wir könnten doch einfach aufs hohe Meer hinausfahren und abends wieder zurückkommen. Wer würde das schon merken? Da wären wir schon wieder illegal gewesen und das mit der sehr akuten Gefahr, erwischt zu werden: Die Küste wimmelt von Radar-Stationen, die illegale Einwanderung aus Afrika verhindern sollen.

Bayern: Leider wurde auch aus Bayern viele Jahre lang immer wieder berichtet, daß speziell unter der Aera Gauweiler in und um München Clubs von der Polizei geschlossen wurden, inzwischen haben einige eine Zulassung durchgeboxt. Von den immer wieder geschlossenen Clubs wurde allerdings auch kolportiert, dass sich dort viele Dirnen mit Ihren Freiern herumgetrieben hätten, daß sogar teilweise die Inhaber Dirnen vermittelt hätten, was nicht nur in Bayern, sondern auch sonst in Deutschland gegen das Gesetz verstößt - nur nicht überall so rigoros geahndet wird.

Will man sicher sein, nicht in eine Polizei-Razzia zu geraten mit entsprechenden “erkennungsdienstlichen” Maßnahmen, sollte man sich vorher über den Club erkundigen, vor allem feststellen, wie lange es ihn schon gibt, denn mehrere peinliche Razzien überlebt kein Club lange, und genau das ist ja der Zweck der Übung.

 

Einschlägige Publikationen:

In allen Bundesländern gibt es mehr oder weniger überall Clubs. In den Sex-Shops bekommt man Publikationen, die diese Clubs auflisten, mitunter auch beschreiben: Happy Weekend, ASS-Sex-Führer, Josy-Clubführer u.a.


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