Editorials: Bemerkungen von allgemeinem Interesse.

Warum gibt es Sonder-Tarife für junge Paare?
Vor ca 20 Jahren, als der Club gerade mal junge 10 Jahre alt war, riet uns ein Gast - im Hause besonders beliebt und hoch geschätzt - wir sollten darauf achten, daß der Club nicht überaltere. Immerhin waren damals die ersten Gäste mit 30 inzwischen 40 geworden, heute sind sie 60 und sehr viele aus dieser Zeit kommen immer noch. Wir nehmen alle Anregungen ernst und diskutieren darüber untereinander und mit den Gästen. Hier gab es für die langfristige Zukunft des Clubs eine Gefahr.
Weil damals wie heute ca 90 % der Gäste Stammkunden sind, haben wir den Jugend-Tarif eingeführt, wie in der Preisliste erläutert. Außerdem luden wir - meist sonntags - zu "Jugendfeten" ein, die Einladungen gingen an nur junge Paare. Das bewährte sich leider nicht, weil viele Gäste am Montag wiedder arbeiten müssen und sonntags nicht ausgehen. Also haben wir die Jugendfeten auf die normalen Freitage verlegt, so ca alle 3 Monate 1 x. Da wir jetzt die 20. Fete haben, kann sich jeder ausrechnen, wie lange das schon geht und zwar gut geht, sonst würden wir das nicht tun, denn es entsteht ein hoher Personal-Aufwand. Das System funktioniert nur, weil wir damit unsere jungen Paare zu Stammkunden machen, die auch später zum Normal-Tarif wiederkommen

Das "Wir"-Gefühl im Maihof.

Es gibt weit über 100 sogenannte "Pärchen-Clubs" in Deutschland. Jedoch sehr, sehr wenige, die nur Paare einlassen. Die meisten sind für "Sie, Ihn und Paare", auch als Herren-Überschuß-Clubs bekannt. Vielfach mit dem hehren Ziel "nur Paare" eröffnet, mangels Finanzen werden dann erst "Trios" zugelassen, später auch einzelne Herren, die das Geld bringen und dafür natürlich was erwarten. Es kommen aber nur sehr wenige promiske Damen, die ihr Vergnügen mit Herren suchen, also werden welche Damen "angeheuert" - heimlich natürlich und es entsteht was? Ein Bordell - nur ohne Konzession. Paare, die sich auf dieses Niveau nicht begeben wollen, sollten sich über das Haus erkundigen, bevor man hingeht.

Unser Buch (130 Seiten) "Liebe zu viert, Liebe zu vielt" (Kostenlos unter "Swinger-Buch" nebenstehend abrufbar) ist keine Lobhudelei auf den Maihof, sondern eine sachliche und weit gehende Aufklärung über das, was auf einen zukommt, wenn man als Swinger-Anfänger ein absolutes Neuland betritt. Es gibt Tips, wie man gute von schlechten Clubs unterscheiden kann und wie man sich vernünftigerweise im Club verhalten sollte.

Der Maihof hat viele Besonderheiten, vor allem, weil die Gründer und seit 29 Jahren Inhaber selbst Swinger sind und daher aus eigener Erfahrung Höhen und Tiefen des Swinger-Lebens kennen. Es ist für die Gäste natürlich ein Unterschied, ob der Spaß an der Sache oder der reine Kommerz im Vordergrund steht. Ob immer wieder neue, originelle Ideen verwrklicht werden. Ob den Gästen die Achtung entgegengebracht wird, die sie auf Grund ihrer Lebensumstände verdienen oder ob sie so behandelt werden wie jemand, der etwas tut, was man selbst nie tun würde.

Swinger gehören nicht zu den Leuten, die sich gerne "outen" wie z.B. die Schwulen / Lesben, die sich geradezu in die Öffentlichkeit drängen. Welcher Arzt, Anwalt, Steuerberater oder gar Politiker möchte schon, daß man vom ihm sagt: Der und seine Frau sind Swinger, die kann man im Club X auf der Matte finden. Dennoch gibt es inzwischen tausende von Autos, die an der Windschutz- und/oder an der Heckscheibe unser Doppelteufelchen zeigen. Das löst bei Kennern ein freundliches Lächeln aus - das "WIR"- Gefühl: Wir, der Gegensatz zu den vielen, die uns nicht verstehen oder gar Empörung heucheln.


Das einzigartige Publikum im Maihof.
Das Wort "einzigartig" ist mit viel Bedacht gewählt. In der Tat gibt es keinen Club, dessen Publikum auch nur annähernd mit dem unseren verglichen werden kann. Das bezieht sich nicht nur darauf, daß 90 % unserer Besucher Stammgäste sind,sondern auch auf die wirklich bunte Mischung aus superjung - ab 18 - und uralt, aber munter. Die Mischung aus Menschen einfachster Herkunft bis zu Persönlichkeiten, die jeder kennt. Die Mischung aus verschiedenen Rassen und Völkern. Da kann man alles antreffen, von Japanern bis zu Buren aus Südafrika, Chilenen und Canadier, Mongolen und Schwarz-Afrikaner, viel Franzosen, Schweizer, jahrelange, treue Freunde aus den USA. Die meisten Deutsche! Aber ist bei 90 % Stammgästen nicht eine gewisse Clicken-Bildung vorprogrammiert? Wie in manchen Saunen, wo jeden Freitag fast immer die gleichen Leute da sind?
Nicht so im Maihof.
Die Leute gehen zwar regelmäßig jede Woche einmal in die Sauna, nicht aber in einen Pärchen-Club. Es gibt nur 2 bis 3 Paare, die jede Woche kommen. Die übrigen Paare kommen in Abständen, die zwischen einigen Wochen bis einigen Jahren liegen. Natürlich gibt es Paare, die sich für den nächsten Besuch verabreden und darüber freuen wir uns. Unser Forum dient im Wesentlichen diesem Zweck. Aber eine Clicken-Bildung haben wir bs heute nicht festgestllt, es gibt immer mal 4-5 Paare, die sich zufällig oder nicht - wieder bei uns treffen. Aber bei 100 Paaren oder mehr spielt das kaum eine Rolle. So kommt eine sehr bunte aber homogene Mischung im Laufe von vielen Jahren zustande, die immr wieder dadurch erstaunt, daß das Publikum jedesmal ganz anders zusammengesetzt ist. Und die Stimmung ist jedesmal anders. .

Eben: Einzigartig! 


Danke, ihr lieben Gäste - viele von Euch gute Freunde!

Wieder möchten wir uns herzlich bedanken bei unseren Gästen für sehr starken Besuch. Fragte neulich ein Gast, warum es bei uns immer voll wäre und in vielen anderen Clubs nicht?

Dazu gibt es eine Parabel: Kommt ein reicher Ami zu einem Lord, bewundert den schönen englischen Rasen, "wie machen Sie das? "Er wird alle 2 Wochen geschnitten". "Das machen wir auch so.". "Und jeden Tag gegossen, wenn es nicht gerade regnet." "Das machen wir auch so!" "Und das müssen Sie 200 Jahre lang tun!"

Mit den Pärchen-CLubs ist das ähnlich. Wenn man fast 3 Jahrzehnte beständig einen sauberen, freundlichen, preiswerten Service für Swinger bietet, kommen die Gäste gerne wieder. Manche - wenige - jede Woche, andere alle 3-4 Jahre nur einmal! Entscheidend ist natürlich, daß auch genügend Paare da sind, um symphatische Leute treffen zu können. Das das bei 100 Paaren leichter ist als bei 20, liegt auf der Hand. Auch bei uns waren es am Anfang nur sehr wenige Gäste, da in Deutschland völliges Neuland. Deswegen haben wir bei weniger als 6 Paaren, später weniger als 12 Paaren gesagt: "Heute kostet es nichts, denn Ihr seid ja mit ganz anderen Erwartungen gekommen. Und hier ist noch ein Gutschein für den nächsten Besuch dazu, hoffentlich trefft Ihr da mehr Paare bei uns an!" So hat sich das auch nach einiger Zeit bei den immer neugierigen Medien herumgesprochen. Für neue Clubs ist das heute sehr viel einfacher, denn wir vom Maihof haben inzwischen mit über 250 Reportagen in vielen Medien - darunter 69 x im Fernsehen - für den Swinger-Gedanken geworben und Gruppensex und Partnertausch in Deutschland sehr bekannt gemacht. Aber ohne sehr viel Mühe und auch Kapital geht das noch weniger als bei anderen Unternehmungen. Weit über die Hälfte aller Neugründungen überlebt das zweite Jahr nicht.

 

Grenzenlose Freiheit?

Die gibt es nur in der Fantasie von Liedermachern. In der rauhen Wirklichkeit findet jede Freiheit ihre Grenzen dort, wo die Freiheit des Anderen tangiert wird. Das ist wie beim Straßenverkehr: Jeder hat sich so zu verhalten, daß andere nicht gestört, belästigt oder gar gefährdet werden. Das gilt natürlich auch einem Pärchen-Club.

Für 99 % unserer Gäste müßte man gar nichts regeln, die wissen auch so, wie man sich verhält. Für das 1 % allerdings, das auch grobe Verstöße gegen gutes Benehmen mit "nichts gewußt" zu entschuldigen sucht, sind Regeln unabdingbar. Deswegen wird jedem Gast, der den Maihof besucht, eine Haus-Ordnung vorgelegt, die gelesen werden muß. Unser einziges "muß".

Danach ist man im Maihof wirklich frei. Das beginnt mit der Freiheit, sich so zu kleiden, wie man möchte. Unsinnige "Dress-Codes" gibt es bei uns nicht. Aber auch hier die Grenze: Am Buffet und an der Bar, wo man mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, ist mindestens 1 Slip notwendig, der Hygiene wegen.

Das geht weiter mit der Freiheit, an keine Ess-Zeiten gebunden zu sein. Es stehen immer reichlich Leckereien und natürlich auch ein viel gelobtes Buffet zur Verfügung - von 14.00 - 04.00 Uhr, unseren Öffnungs-Zeiten. Erwartet wird allerdings, daß man sein gebrauchtes Geschirr an die Stationen bringt.

Die wirklich große Freiheit liegt darin, daß man seine sexuellen Fantasien ausleben kann. Dabei tauschen etwa 30 % unserer Paare - auch Stammpaare - die Partner nicht. Die sind zwar meist auch nicht prüde, aber sie gehen nur bis zu einem bestimmten Punkt. 70 % hingegen tauschen zwar im Prinzip, aber nicht immer und schon gar nicht mit Jedem. Die Grenzen liegen hier in der eigenen Entscheidung, sich so oder so zu verhalten.

 

 Hallo Regina,
Hallo Wolfgang,
wir haben soeben Eure Homepage durchstöbert und dabei unter anderem
Eure Editorials gelesen.
Es ist wirklich so, man kommt bei Euch an, und fühlt sich wohl. Wir
sind als Selbständige vielgereist, workoholics, dauernd
unterwegs, aber es gibt keinen anderen Fleck auf der Erde, der so
wohltuend, entspannend, prickelnd und erotisierend ist,wie bei Euch
beiden.
Auch die Gästestruktur ist ohne Ausnahme erlebnisreich und gelassen.
Hat uns inszipiert bald wieder einen Abstecher in den Maihof zu
machen. Wollen wir einfach ein gutes Stück des Zeitkuchens, " ich hab
keine Zeit", abschneiden und in den Maihof gehen. Zwei Wochen Mallorca
sind oft langweilig , ein Wochenende Maihof hält länger an.
Liebe Grüße

Eb und Ga

Neuer Trend: Famlie + Kinder.

Sehr schön. wenn nun auch der Staat endlich helfen will.

Nur: Welches sind denn die wirklichen Probleme?

Oft genug fehlt es gar nicht an Geld, solange die Familie intakt ist. Und mit Geld kann man sich notfalls die fehlenden Einrichtungen ersetzen. Wenn jedoch die Familie auseinander bricht - wie das bei 50 % aller Ehen/Lebensgemeinschaften der Fall ist - wird es sehr schwierig, weil eben eine Scheidung auch eine Art Geld-Vernichtungs-Maschine ist.

Genau so wichtig wie die Hilfe für intakte Familien und Kinder wäre es, dafür zu sorgen, daß die Familien intakt bleiben, dann kommt es meist gar nicht erst zu den beklagten Notständen. Da passiert bei Papa Staat aber gar nichts, weil auch die Medien und damit die Öffentlichkeit diese bedrohliche Entwicklung verdrängen. Warum: "Star X lebt mit seiner Gattin seit 20 Jahren zusammen" ist keine Meldung wert. "Star X verläßt nach 20 Jahren seine Frau" hingegen steht in manchen Gazetten auf der 1. Seite.

Ganz unbemerkt von den Medien gibt es eine Entwicklung, die Fachleute und Kenner aufhorchen läßt: In den wenigen echten Pärchen-Clubs zeigt sich, daß bei den Stammgästen die Trennungen sehr, sehr selten sind. Man kann das schlecht erfassen, aber nach den Erfahrungen im Maihof kann man sagen, nur 5 % der Ehen / Lebensgemeinschaften scheitern, also 10 mal weniger als sonst üblich.

Warum? Die berühmte Antropologin Helen Fisher meint, der Mensch sei von Natur aus kein monogames Wesen, sein Sexual-Leben sei von Hormonen und Botenstoffen wesentlich gesteuert - sie kommt zu dem Schluß, daß wohl künftig es eine Art "Ehe auf Zeit" geben werde.

Dieser Meinung bin ich gar nicht. Nur, weil man eben dieses "gesteuerte Sexual-Leben" zu unterdrücken versucht - Sünde, Sünde! - schafft man die Probleme. Muß man sich denn wirklich an Alt-Testamentarische Vorstellungen halten: "Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib", wenn man es doch von Natur aus tut und es die Ehe/Verbindung gar nicht berührt, wenn man es nicht heimlich mit Täuschung und Betrug doch macht, sondern offen und gemeinsam. Und dabei auch noch manches Nachahmenswertes für die eigene Beziehung lernen kann.

Darf es auch mal ganz großer L U X U S sein?
Im Maihof gibt es einen "Club im Club" - eine Luxus-Suite mit Diele und Stilmöbeln, mit einem Kamin-Zimmer, Polstermöbeln und Zusatz-Bett, einem Schlafzimmer ala Hochzeit geschmückt mit einem Riesenbett, mit einem Bade-Salon mit Whirl-Pool, 2 Duschen, Bidet - alles in edelstem Holz ausgeführt in einem 300 Jahre alten Haus - teilweise sind die Original-Eichen-Balken noch konservierungsfähig gewesen. Platz für eine Privat-Party mit ca 12 Personen, 6 Personen können bequem darin schlafen, meist aber nur zu Zweit belegt. Hochzeiten, Hochzeits-Tage, Geburtstage - sonstige schöne Anlässe oder auch nur, um sich einmal einen solchen Luxus zu leisten. Bitte unbedingt vorbestellen 06356 / 356 oder sander@maihof.net.


"Bester" Club ???

Der Maihof wird angegriffen, weil er sich als "der beste Club" darstellen würde. Das stimmt so nicht.

RICHTIG IST: Unseres Wissens gab es bisher nur 4 Club-Vergleiche, die von Journalisten großer Zeitschriften oder dem Fernsehen durchgeführt wurden. Diese 4 Vergleiche haben wir alle gewonnen. Dennoch behaupten wir nirgendwo, der beste Club zu sein. Wir werben aber mit, 4 x "bester" Club. Wohlgemerkt mit Gänsefüsschen, weil das nach deutschem Sprachgebrauch ein Zitat ausdrückt. Jeder Friseur, der einen Wettbewerb gewonnen hat, wirbt selbstverständlich mit seiner Urkunde. Warum soll uns das nicht erlaubt sein?
Wir haben auch durchaus registriert, daß bei dem letzten - wichtigsten - Wettbewerb bei "Wa(h)re Liebe" (übrigens eine Tochter des SPIEGEL) wir zwar 38 % der Stimmen bekamen, doppelt so viele wie der Nächste auf der Liste, aber 62 % waren anderer Meinung und gaben uns ihre Stimme nicht. Es wurden nur Stimmen gezählt, die mit vollem Namen und Adresse abgegeben wurden, Manipulation somit ausgeschlossen. Es gibt demnach gar keine einheitliche Meinung unter den Swingern - sondern eine Vielfalt von Vorlieben, wie überall im Leben. Es wäre folglich auch sachlich gar nicht korrekt, sich als bester Club zu rühmen, aber aus öffentlichen Wettbewerben zitieren darf man selbstverständlich.


Alles anders

Im Maihof ist alles anders! Damit begann ein Bericht von Peter Zingler, dem bekannten Autor (Tatort u.a.) in PENTHOUSE: "Maihof bester Club". Es ist immer noch vieles anders, Beispiele:

1.) Die Inhaber sind selbst Swinger und nehmen auch aktiv teil, man kommt also in kein Etablissement, das nur dem Kommerz dient. Sie kennen die Probleme und Problemchen ihrer Gäste aus eigener Erfahrung und beraten und helfen, wo das machbar ist.

2.) Das Publikum ist ganz außergewöhnlich. 80 % der Gäste sind selbständig, darunter weit über die Hälfte Akademiker/Studenten, ab er es gibt auch einen hohen Anteil junger Paare, weil diesen ein besonders günstiger Eintritt geboten wird.

3.) Der Maihof ist sehr preiswert. Der Eintritt beträgt am Freitag 90, am Samstag EU 110.-/Paar. Ca 30 % der Gäste erhalten einen Nachlaß bis zu 50 %, d.h. Stammgäste mit Jahreskarte oder junge Paare unter 30. Etwa 10 % der Gäste kommen nach 23.00 Uhr zum halben Preis - meist, weil andswo nichts los war - und gerade mal 6 % sind Augenweide-Paare, erhalten bis EU 10.- Nachlass. Es werden also mit dem ewas höheren Eintritt älterer Paare die Jungen und die Stammgäste subventioniert. Der Mischpreis liegt deutlich darunter. Dafür kann man an einem Riesen-Buffet von 14.00 - 04.00 Uhr mit über 160 Teilen schlemmen, kann Sauna, Solarien, Schwimmbad kostenlos nutzen, bekommt Handtücher ohne Limit, kann die riesigen AUßen-Anlagen (FKK oder auch nicht) genießen und sich auf 14 Spielwiesen ausleben. Öffnungszeit Sommer/Winter 14 Stunden!

4.) Die Getränke werden extra berechnet, Sekt ist frei bei den "happy hours" im Wintergarten zwischen 22.+ 23.00 Uhr, Cocktails bei verschiedenen Veranstaltungen ebenfalls. Dafür gibt es keine Betrunkenen, (die nüchterne Gäste belästigen und für deren mögliche Verkehrsunfälle auf dem Nachhauseweg bekanntlich der Wirt haftet) und man kann seine Lieblings-Getränke an der Bar zu Normal-Preisen in einer Auswahl finden, die sonst nur in sehr großen internationalen Hotels - und sehr viel teurer - üblich ist.

5.) Jeder Gast erhält eine Erstausstattung an Handtüchern. Die kann er jederzeit und ohne Limit gegen neue Handtücher eintauschen. Damit soll nicht etwa der Handtuch-Verbrauch minimiert werden, sondern nur so haben wir erreicht, daß die benutzten Handtücher nicht mehr zu Dutzenden in den Spielwiesen herumfliegen und man sich dann darauf legen soll. Wollte man die SPielwiesen bei großem Betrieb reinlich halten, müßte man sonst die Gäste bitten: "Alle mal den Hintern hoch, wir sammeln die Handtücher ein" ??? Kann doch wohl keine Alternative sein. Übrigens genügt der kleinste Hinweis auf Verschmutzung einer Spielwiese - schon werden die Laken ersetzt.


Das 157-Teile-Buffet.

Zum Editorial "Wie eine große Familie" schrieb uns J. + K. (sehr gekürzt): Seit fast einem Jahr fühlen wir uns auch wie in einer Familie, sobald wir Euch besuchen .....Wegen "Entzugserscheinungen" wähernd Eures Urlaubs besuchten wir den Club ......(es folgen auch positive Bemerkungen, aber) .. Highlights am Buffet waren Spaghetti Bolognese und Spinat mit Kartoffeln und Ei, zudem ca 4 Salate. Für höheren Eintritt als bei Euch hätten wir etwas mehr erwartet, von dem unfreundlichen Personal ganz zu schweigen. Du darfst jetzt lachen, aber bei der Heimfahrt haben wir bei McDonald kurz halt gemacht!
Eingenlob stinkt. Aber bei solchen Erfahrungen muß man auch mal seine eigenen Leistungen zum Vergleich anführen dürfen. Hier einfach nur die Aufzählung vom Buffet eines typischen Wochenenendes, (nichts besonderes, es wird natürlich variiert) :
Am Eingang: 3 x Bonbons, 15 x Pralinen + Kekse.
14.00 Uhr am Buffet: 10 Sorten Obst, 10 Sorten Torten und Kuchen, 7 Süßspeisen, 1 x div. Wursthappen, 2 x Käse-Happen.
16.00 Uhr am Buffet: 3 Suppen, 7 Brotsorten, frischgebackene Baguettes, Butter, Gänseschmalz.
18.00 Uhr am kalten Buffet: Selbst geräuchert: Lachs, 4x Edelfisch, Scheiben von Pute, Huhn, Rind, Schwein. 4 x Fisch eingelegt, 11 x Schinken und Wurst, 5 Salate (Shrimps u.a.) 16 x Käse, 13 kleine Schalen mit Rohkost/Sprossen, 4 Schalen mit Tomaten, div. grünen Salaten, dazu 2 x Dressing, Schafskäse, gebratene Würstchen-Scheiben, Bacon, 2 x Oliven 5 x verschiedene Dips, 1 Platte Tomaten/Käse, 1 Platte frische Pilze.
18.00 Uhr Warmes Essen am Buffet: Gebratener Lachs mit Käse-Kruste, Rheinischer Sauerbraten in einer Rosinen-Sauce, kroß gebratene Peking-Ente in Orangen-Sauce, kleine Hausmacher-Knödel gefüllt, lockerer Reis, Rotkohl, gemischtes Gemüse al dente, Sauce Bearnese, Braten-Soße.
23.00 Uhr warmes Nachtbuffet: Würstchen, Mini-Frikadellen, pikante Blätterteige. Eisbombe mit Früchten.
Samstags zusätzlich: Geräucherte ganze Pute zum Selbst-Tranchieren, ganzer Parma-Schinken luftgetrocknet.
Ingesamt ein Buffet aus 157 Teilen.

Meine ein Gast verschmitzt:"Wir kommen nur wegen dem guten Essen!" Ein anderer klopfte unserem - auch schon graumeliertem Koch auf die Schulter: "Bub (!!) für Gruppensex bin ich zu alt, aber wegen dem Essen kommen wir immer noch!"


Du sollst nicht begehren ...

Schon Adam und Eva ließen sich nicht gängeln, die neugierige Eva aß den Apfel selbst auf die Gefahr hin, aus dem Paradies vertrieben zu werden. Das gilt auch für "Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib". Kein Verbot kann uns davon abhalten, es doch zu tun. Angesichts einer Scheidungsrate von 50 % ist eheliche Treue nur noch eine schöne Fiktion. Das fing schon im Trojanischen Krieg an und hört heute bei Seehofer bestimmt nicht auf. Also seien wir realistisch uns machen das Beste daraus - im Maihof, dem Club nur für Paare. Und gemeinsames "Frendgehen" heißt eben nicht, sich scheiden zu lassen: Von 20 Ehen scheitern 8, von 20 Maihof-Paaren trennt sich nur 1.


Macht Ihr auch selbst mit?

In Über 250 Reportagen über den Maihof kam fast immer diese Frage. Und wir haben Sie immer mit einem klaren "Ja" beantwortet, denn unseren Club haben wir nicht aus kommerziellen Gründen vor 28 Jahren ins Leben gerufen, sondern weil uns dieses freie, ungezwungene Leben begeistert, weil die vielfach herrschende Doppel-Moral und die Unterdrückung natürlicher Triebe nicht unser Leben bestimmen sollte. So ein Club ist übrigens auch gar kein besonders gutes Geschäft. Große Summen sind erforderlich, die kann man auch lohnender anlegen.

Es ist hoch interessant, die Antworten einiger Club-Inhaber zu kennen. z.B. Es sei "unprofessionell" mitzumachen, man gehe dazu "in andere Clubs", man müsse sich ja "um die Gäste kümmern" und habe gar keine Zeit dazu usw. usw. Das sind alles freundliche Ausreden, um eines zu verdecken: Man identifiziert sich nicht mit dem, was die eigenen Gästen tun - alles ist nur reiner Kommerz. Uns kommt das so vor, als mute man jemand zu, bei einem Bäcker seine Brötchen zu kaufen, der zu seinem Frühstück welche bei der Konkurrentz holen läßt.

Gäste mit feiner Lebensart merken das natürlich, es fehlt das "Wir"-Gefühl. Das "Wir" gegen die vielen, die sich zumindest nach außen hin empören. Aber mehr und mehr Leute haben unseren kleinen, fast unscheinbaren Doppel-Teufel an der Windschutzscheibe. Und man begenet sich mit einem Lächeln, dem "Wir"-Lächeln.

Im Maihof treffen sich Paare - nur Paare, keine Einzelpersonen - die Kontakt mit anderen Paaren suchen. Der Kontakt kann bestehen aus einem guten Gespräch in angenehmer Atmosphäre, zärtlichen Berührungen in einer Gruppe (Gruppensex) ohne Partnertausch, dem Tausch der Partner, dem Sex mit Dritten oder in dem Beginn einer Freundschaft fürs Leben.


UNMORALISCH? Das Gewissen in uns sagt uns, ob wir moralisch Recht oder Unrecht tun, (frei nach Kant.). Nur ist dessen Im-perativ gar nicht so kategorisch. Von Grundprinzipien einmal abgesehen (z.B. "Du sollst nicht töten") ist manches, was uns ein schlechtes Gewissen macht, nur traditionsbedingt oder anerzogen. Beispiel: Wegen Trichinen wurden Mohammedanern und Juden der Genuß von Schweinefleich untersagt, was sinnvoll war. Trichinen sind heute kein Problem, aber das Essen von Schweinefleisch ist für Millionen Gläubige immer noch ein absolutes Tabu und moralisch anstößig. Vielweiberei dagegen ist im Islam und bei vielen Naturvölkern üblich und somit nach deren Auffassung moralisch nicht anstö-ßig. Das "Streben nach Glück" ist als menschliches Naturrecht in der amerikanischen Verfassung festgezurrt. Bei uns heißt das "freie Entfaltung der Persönlichkeit" und meint dasselbe, weswegen unsere Gesetzgeber nicht umhin kamen, den Kuppelei-Paragraphen abzuschaffen, in welchem Gruppensex und/oder Partner-tausch unter Strafe gestellt waren. Jetzt also erlaubt, aber unmoralisch?
50 % aller Ehen scheitern, meist an sexuellem Frust, der zu heimlichen Seitensprüngen führt. Den Seitensprung an sich könnte man noch verzeihen (vielleicht hat man ja selbst den Wunsch?) nicht aber die damit verbundene Heimlichkeit - man fühlt sich betrogen! Und dann kommt das Unglück: Folgen für die Kinder, Verlust von Wohnung, Vermögen, reichlich Kosten für die Anwälte und den Neuanfang. Es ist nicht nur moralisch ehrlicher, sondern auch unendlich viel billiger, mit dem gemeinsamen Seitensprung dem Partner und sich selbst sexuelle Freiheit ohne schlechtes Gewissen zu gewähren. Dabei ist das Maihof-Erlebnis für die meisten unserer Gäste nicht etwa Ersatz für etwas Fehlendes, sondern ein Zusatz, der die eigene Partnerschaft bereichert. Viele Eheberater und Psychologen raten davon ab, meist ohne eigene Erfah-rung. Andere sind jedoch Stammgäste! Es verkehren viele Akademiker bei uns, dabei ist der Anteil an Psychologen / Psychiatern überproportional groß. 13 Millionen Deutsche fühlen sich ange-lockt! (stern 42/94 zitiert ein Gutachten im Rahmen einer 6-Seiten Reportage über den Maihof) 4 Millionen tun es.
Keine Angst, niemand wird über Sie herfallen! Jedenfalls im Maihof nicht. Zu etwa 80 % sind unsere Gäste Paare, die ständig zusammenleben. Auch die übrigen lernen sich nicht etwa auf dem Parkplatz vor dem Maihof kennen, denn Prostituierte aller Tarnungen weisen wir knallhart ab. Das schönste Haus mit den "tollsten" Leuten ist für die Katz, wenn sich darin Profi-Mädchen herumdrücken, während "er" auf der Jagd ist. Die im Maihof sprichwörtliche kultivierte, freundliche, rücksichtsvolle und angenehme Atmosphäre ist eine direkte Folge dieser Politik..
Im Maihof selbstverständlich: Eine leichte Abwehrbewegung und jeder "Möchte-gern-Romeo" zieht ab. Auch ist es überhaupt nicht so, daß jeder mit jeder ins Bett hüpft. Selbst manche Stammgäste tauschen aus Prinzip die Partner nicht. Was nicht heißt, daß sie prüde wären. Da spielt sich schon manches ab, Streicheln und mehr, aber sie gehen eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Das ist leider nicht überall üblich. An den Erfolg des Maihof haben sich viele angehängt, die nur eine schnelle Mark machen wollen: Prostituierte werden noch ermutigt, einzelne Männer hereingelassen, die viel bezahlen und daraus das "Recht" ableiten, jede Frau - auch grob - anzumachen. Wenn der Erstbesuch nicht zu einem Horror-Trip werden soll, sollten Sie sich vorher gründlich informieren !
Wir bieten an: Ein 125-Seiten-Büchlein (über 30 000 x verkauft) mit vielen Farbfotos, mit allgemeinen Hin-weisen und Tips. Ebenso eine sehr aufwendig und hervorragend gemachte DVD, die guten Einblick in das Clubleben und die Einrichtung gibt. Es ist kein Zufall, daß der Maihof der Pärchen-Club ist, über den in der ganzen Welt am häufigsten berichtet wird.
Maihof ehefeindlich?

A.+T. Oft wird der Eindruck erweckt, daß Paare sich zu einem Besuch entschließen, weil ihr Liebesleben zu langweilig und eintönig geworden sei. Das trifft auf uns und sicher viele andere Paare nicht zu. Im Gegenteil wird es auch „alleine zu zweit“ immer interessanter und phantasiereicher, also probiert man immer mal was Neues aus.Unsere Besuche sind nicht etwa Ersatz, sondern Zusatz! Es ist uns ein Rätsel, warum die Leute einerseits mit Einsatz von viel Zeit, Liebe und Geld versuchen, viele Lebensbereiche (Essen, Auto, Hobby usw) zu verbessern, andererseits die schönste Sache der Welt aussen vor lassen.
M.+U. ..sind seit mehr als 10 Jahren bei Euch, leider viel zu selten. Aber die paar mal im Jahr, die wir bei Euch sind, ist es wie ein Jungbrunnen. Der Maihof hat nicht unsere Ehe gerettet, dazu verstehen wir uns (auch im Bett) zu gut, aber wir genießen einfach diese besonderen Stunden
D.+R. ...jedesmal wieder die Reise aus dem hohen Norden wert. Daß der Maihof Ehen fördert, können wir am eigenen Beispiel bestätigen: wir haben geheiratet!
B.+O. ..Nacht bei Euch total genossen, (bekamen Gutschein von M.+M. als Hochzeitsgeschenk). So viele Paare und die vielfältigen Möglichkeiten sind wir von anderen Clubs nicht gewöhnt.
D.+K. unvergeßliches Erlebnis, habe das Gefühl, daß dieses Erleben unsere Beziehung noch intensiver gemacht hat und uns einmal mehr ein Stück weiter zusammen schweißt. PS: Euer Buffet war unschlagbar!!!!!
M.+G.: ...zum ersten Mal in einem Swinger-Club und wie sich das gehört, war das bei Euch im Maihof. ...ein Fenster zu einer ganz neuen Welt, die uns sehr viel Spaß macht. Noch etwas ist bei Euch passiert ... Das Ergebnis hatten wir 9 Monate später in den Händen! Geheiratet haben wir inzwischen auch!
L.+L. Es ist Euer Verdienst, daß der Maihof auf höchstem Niveau gelebte Freiheit und Freude ist. Viele (Ehe-) Paare sind Euch dankbar!
S.+M. Es war ein einmaliges Erlebnis und hat unserem Eheleben einen neuen Kick gegeben. Danke für den freundlichen Empfang und den schönen Abend. G. 1979 waren wir mit die ersten bei Euch. Wir kamen häufig, weil man sich wohl fühlte, es stimmte einfach alles. Auch mit dem Umzug in den großen Maihof ging der familiäre und freundschaftliche Ton nie verloren. Euer Club hat dazu beigetragen, daß unsere Ehe nie langweilig wurde und 47 Jahre hielt, bis sie durch den Tod von O. beendet wurde. Nun bleiben mir nur noch die Erinnerungen, aber die sind schön.
N.+G. Herzlichen Dank für die schönen Stunden. Meine Frau hatte bislang jeden Gedanken an Gruppensex völlig abgelehnt. Ihre Bedenken reichten von der Vorstellung, daß sich dort ausschließlich Leute mit Mannequin- und Dressmann-Figur zusammenfinden bis hin zu der Befürchtung, von niveaulosen Typen angemacht zu werden. Nach meinen Vorinformationen kam nur der Maihof in Frage, obwohl meine Frau meinte, für so ein „zweifelhaftes Unterfangen“ in brütender Sommerhitze 650 Km im Auto zu fahren, sei ganz schön verrückt. Schließlich willigte sie ein. Meine Versicherung, den Club sofort wieder zu verlassen, falls es ihr nicht gefallen sollte, half ihr über die letzten Bedenken hinweg. Wir blieben bis zum Schluß, machten zwar (noch) keinen Partnertausch, aber meine Frau war begeistert und angenehm überrascht, unsere Ehe hat einen völlig neuen Drive erhalten, was besonders bemerkenswert ist, weil schon von Trennung die Rede war.
B.+O. (aus Wien) Wir haben die Nacht bei Euch total genossen. (Haben einen Gutschein von M.+M. als Hochzeitsgeschenk bekommen, sie waren unsere Trauzeugen). Soviele Paare und die vielfältigen Möglichkeiten , sich bei Euch wohlzufühlen, sind wir aus anderen Clubs nicht gewöhnt. Einfach toll, bitte macht weiter so!
A+T: Wir werden am ...... heiraten. Angeregt durch Euer Buch möchten wir eine Art "Swinger-Hochzeit" im Maihof organisieren, bei Euch übernachten und noch zwei Paare einladen. Geht das?

Wolfgangs Antwort: Die Paare, die uns bisher die Ehre gaben, ihre Hochzeit bei uns zu feiern, waren alle Swinger-Paare, die unser Haus schon kannten. Ein Paar kam mit Brautkleid und Smoking direkt von der Kirche, hatten Ihren Verwandten gesagt, sie führen in ein "Hotel in der Pfalz", was ja nicht gelogen war. Dieses und auch alle anderen Paare, die hier Hochzeit feierten, hatten sich die Suite gemietet (muß man reservieren, meist ausgebucht), aber - soweit wir wissen - die so erinnerungsträchtige Hochzeitsnacht haben Sie nur miteinander verbracht.


Große Familie.

Ihr habt uns mit dem höchsten Rekord-Besuch überrascht, den wir je an einem Silvester hatten. Dennoch gab es viel Lob, weil selbst die feinsten Leckereien wie geräuchterter Reh-Rücken und Langusten-Schwänze ala plancha noch bis Mitternacht zu haben waren. Die Stimmung sehr lustig und ausgelassen, kleine Pannen haben sie eher noch beflügelt. Dann habt Ihr uns am 6.1. mit einem weiteren Riesen-Besuch in den Urlaub verabschiedet und uns am 3.2. ebenfalls mit einem Riesen-Besuch wieder aus dem Urlaub begrüßt. Danke, danke!
Kommentare unserer Gäste: "Drei Wochen ist zu lange, das tut weh!" Wie schön, daß Ihr wieder da seid, wir hatten schon Entzugserscheinungen." "Das tut Ihr uns bitte so schnell nicht wieder an."
Uns ging es auch nicht viel besser. Es ist natürlich schön, richtig auszuschlafen, ungestört zu sein von den vielen täglichen Plagen und mal 3 Wochenenden ganz anders zu genießen. Aber: Wir besuchen immer wieder hoch renommierte Häuser, weil wir uns da wohlzufühlen hoffen und man außerdem dort am besten mit den Augen stehlen kann: Die Einrichtung, das Dekor, der Blumenschmuck interessiert uns, vor allem aber auch Neues und Überraschendes, was die Küchen bieten. Das alles trift auch zu, nur so viele, schöne und freundliche Leute wie im Maihof haben wir noch nirgends getroffen. Insofern haben auch wir im Urlaub Entzugserscheinungen. Viele dieser lieben, weltoffenen, unverkrampften Maihof-Gäste kamen als Fremde und gingen als Freunde. Manche sind uns so vertraut und wir Ihnen wie in einer großen Familie


Die Tücke des Objekts.

Regina und ich verschnaufen an der Rezeption. Kommt ein Gast: "Ich muß Euch beiden mal ein Riesen-Kompliment machen. Wie Ihr das alles organisiert habt, wie das alles bei Euch klappt, das ist schon sehr bemerkenswert!" Wir bedanken uns artig und haben beide ein hoffentlich unmerkbares, feines Lächeln im Gesicht. Bis eben hat nämlich Regina in der Küche Geschirr gespült, was gewiss nicht ihre Aufgabe ist, aber die Spülmaschine war ausgefallen. Während wir uns darum bemühten, sie wieder in Gang zu bringen, mußten alle, die irgendwie abkömmlich waren, spülen, spülen, spülen - denn die Maschine macht 30 Teller in 3 Minuten, das ist von Hand kaum zu schaffen. Ein Plastik-Drücker war gebrochen, die Spülung ließ sich nicht mehr schalten. Nach Inspektion des Reglers tat das ein Mann mit isoliertem Schraubenzieher, auf trockenen Handtüchern stehend - um einen Stromschlag auszuschließen. Das gute Maschinen-Stück ist über 50 Jahre alt, Ersatzteile gibt es nicht mehr, wir haben also eine neue Maschine bestellt. Mit Einbau um die EU 9 000.-

Es roch auf dem Hof durchdringend nach Verbranntem. Ein Glück, daß das so stank! Eine Helferin hatte die noch glühenden Reste des Kamins in eine Plastik-Tüte! entsorgt und die auch noch unmittelbar neben die Karton-Sammlung! für den grünen Punkt gestellt. 5 Minuten später hätte das Haus gebrannt!

An Silvester gingen plötzlich einige Lichter aus. Bei uns kommen 3 Phasen an und wir haben die so verteilt, daß bei Ausfall immer noch einige Lichter brennen, außerdem schalten die Lichter an den Notausgängen sich an. Ah.. und Oh.. der Paare. Bei erwarteten 120 Paaren kamen 170. Nun mußten in der Küche - wir haben den Ehrgeiz, alles frisch zu machen, nicht Aufgewärmtes zu servieren - alle 3 Herde, die Friteuse, 2 Elektro-Pfannen gleichzeitig ununterbrochen laufen. In den Aufenthalts-Räumen (Bar, Buffet usw) stieg die Temperatur, weil bekanntlich jede Person ca 200 Watt/Stunde ausstrahlt, das waren 68 KW! Trotz Außentemperatur von 5 Grad plus mußten die Klima-Anlagen laufen, denn offene Fenster erzeugen Zugluft. In der Wäscherei liefen 10 Waschmaschinen und 10 Trockner ununterbrochen. Die Waschmaschinen brauchen wenig Strom, weil sie an das warme Wasser angeschlossen sind - aber da nun die Spülmaschine ständig lief und von den insgesamt (mit Hotel-Zimmern) 26 Duschen im Haus die meisten benutzt wurden, bekamen die nun kaltes Wasser, die Elektro-Heizungen schalteten sich ein. Die geschleuderte Wäsche kam auch nicht mehr warm wie sonst sondern kalt in die Trockner - längere Laufzeiten. Das alles summierte sich zu einer Überlastung. Also: Was kann man abschalten? Erstmal die Waschmaschonen und Trockner, wir haben ca 2 000 Handtücher, das reicht für 1-2 Stunden. Dann die Sauna, die bleibt auch ca 1 Stunde noch warm. Nun die Sicherung ersetzt. Das geht mit einem Sicherheits-Handschuh, der eine Berührung mit einer Phase verhindert. Tat er auch, aber dann ging er nicht mehr abzuziehen, die Halterung verhakt. Nochmal herausgenommen - Ah.. und Oh.. der Gäste. Auch außen nicht abzuziehen. Also wieder die Sicherung eingesetzt - Gäste klatschen - und den Handschuh drangelassen. Die Türen des Sicherungs-Kastens gingen nun prompt nicht mehr zu, mit Klebeband notdürftig verschlossen. Aufregende Welt, so bleibt man elastisch.

Wenn alles vorbei ist, lacht man darüber.


"Erst das Fressen, dann die Moral!" (Brecht?)

Erst wenn aus dem Fressen zunächst Essen und dann aus dem Essen feines Speisen wird- beginnt bei den meisten Menschen die Frage nach dem Sein. Vom Fressen bis zum einfachen "penseo, ergo sum" (Ich denke, also gibt es mich) war es ein Riesenschritt in der Geistesgeschichte.

Erst Überleben, dann überlegt kultiviert leben.

Ähnlich verhält sich die Menschheit beim Sex.

Nach dem Urtrieb des Überlebens kommt der Urtrieb zur Erhaltung der Art. Weil die Frauen nicht immer so wollten (z.B. Angst vor Schwangerschaft, Zukunftsangst oder einfach keine Lust), wie der Trieb der Männer es verlangt, wurden und werden noch heute Millionen von Frauen in Abhängigkeit gehalten. Haben kaum Rechte, dürfen nicht wählen, müssen dem Manne untertan und gehorsam sein.

Anders jetzt im aufgeklärten Europa, wo es Jahrhunderte lang auch nicht viel besser war. In Deutschland gab es einen großen Ruck mit der Pille, die die Angst vor ungewünschter Schwangerschaft nahm und der großen "Sex-Freiheit" der 68er , letztere hauptsächlich von den Intellektuellen genutzt. Und die Tatsache, daß Frauen mehr und mehr Berufe ausüben, die früher nur Männer inne hatten. Und die Emanzipations-Bemühungen - nicht nur von Alice Schwarzer. (Zum Abgewöhnen, aber sie tut was)

Heute immer noch leider nur fast gesellschaftsfähig: Der Besuch eines Pärchen-Clubs, wenn es denn ein "echter" ist, und die sind sehr, sehr dünn gesäht. Die meisten sind leider mit der Absicht entstanden, einen schnellen Euro zu machen, es werden wahllos Männer eingelassen,

denen natürlicherweise keine adäquate Anzahl von Frauen gegenübersteht - so werden dann "Damen" aus dem Rotlicht-Bezirk angeheuert und (heimlich) bezahlt. Und viele Behörden, eigentlich doch super-penibel, (wehe, man hat mal die Parkzeit überschritten!) sehen nicht hin. So ist aus einer ursprünglich mit hohem moralischem Anspruch entstandenen Scene vielfach ein bordell-ähnliches Gewabere entstanden, das mit "Pärchen-Club" ganz falsch bezeichnet ist. Umso schwerer ist es für die "echten" Clubs, sich durchzusetzen.

Den Maihof trifft das nur insoweit, als z.B. Einrichtungen für den Fremden-Verkehr uns ignorieren, Behörden sinnvolle Wegweiser zu uns aus formalen Gründen ablehnen, obwohl der Maihof sicherlich die meisten Fremden im ganzen Landkreis anzieht. Die Gäste halten dann Leute auf der Straße an und fragen, wo es zum Maihof geht. Auf unseren Parkplätzen stehen jedes Wochenende 100 bis 250 Autos. Es gibt nicht wenige Gäste, die mit 30 zu uns kamen und heute 58 sind - aber immer noch kommen. Und Freunde mitbringen. Und aufpassen müssen, daß sie nicht gerade an den Tagen kommen, an denen ihre Kinder uns besuchen.

Und sie genießen eine ganz neue Lebensform. Hier zählt nicht, ob jemand reich ist oder nicht. Einige Super-Reiche, die meinten, mit dem Preis für unsere teure Suite könne man den normal-menschlichen Anstand vor der Haustüre ablegen sind im Maihof genauso schnell hinausgeflogen wie andere, die sich auch nicht zu benehmen wußten.

Diese Lebensform bringt beiden Geschlechtern Befriedigung und Spaß, Neues zu erleben. Man muß nicht mehr heimlich fremd gehen, man geht gemeinsam fremd. Oder genießt auch nur die hoch erotische Scene - ohne intimen Verkehr mit anderen. Typisch: Bei der schwarzen Messe wurden 4 Freiwillige gesucht. Es meldeten sich spontan 6. Die Damen genießen es, hofiert zu werden. Die Zeremonie beginnt mit einem Verneigen vor den "Opfern" und geht weiter mit einem altväterlichen Handkuss, der Respekt ausdrücken soll. Respekt voreinander, das ist es, was im Maihof zählt. Aber sogar der Urtrieb der Art-Erhaltung kommt nicht zu kurz: Nicht wenige Hochzeiten wurden im Maihof gefeiert, nicht wenige machen eine "Auszeit" , weil Nachwuchs unterwegs ist - aber immer von den richtigen Vätern, versteht sich!


Größter? Bester?

Derzeit beanspruchen 2 Clubs, die "größten" zu sein. Einer sitzt in Österreich und behauptet, er sei der größte Club Europas, der andere im Hunsrück habe die "vielleicht größte Swingerclubanlage in Europa". Wir beteiligen uns daran nicht, sagen aber wahrheitsgemäß, daß wir "Zitat: als weltgrößter Club" öffentlich bezeichnet wurden, darüber gibt es einen 10-Seitigen Bericht in "Swinger-World", den wir als Sonder-Druck jedermann kostenlos und portofrei zusenden, - schreiben an sander@maihof.net - auch als 1x-Post ohne Aufnahme in unsere Datei. Wir behaupten also über uns nichts selbst, zitieren nur, was andere über uns öffentlich schreiben oder im Fernsehen senden. Da Eigenlob bekanntlich stinkt, behaupten wir genauso wenig von uns, der "beste" Club zu sein. Doch muß man sein Licht nicht unter den Scheffel stellen, deswegen veröffentlichen wir, daß wir 4 x von unabhängigen Gremien zum "besten Club" gewählt worden sind. (Z.B. "Wahre Liebe " Wettbewerb, siehe www.maihof.de.)

"Bester" oder nicht - das ist eine Frage von Geschmack und Wohlfühlen, also letztlich der individuelle, persönliche Eindruck. Die "beste" Partei z.B. ist diejenige, die die meisten Stimmen bekommt, zumindest in den AUgen ihrer Wähler.

Größe jedoch ist physikalisch messbar. Das "großte" Land hat eben mehr Quadrat-Kilometer als das nächst kleinere. Man muß nur wissen, was zu messen ist - dann verhilft einem Adam Riese zu einem Ergebnis. So nennen wir hier Zahlen, die vergleichbar sind. Mögen sich andere daran messen oder nicht. Die Zahlen des Maihof:

1.) Überdachter, nutzbarer Innen-Raum: Ursprünglich ca 3 800 qm, nun auf ca 4 200 qm ausgebaut.

2.) Grundfläche: Ursprünglich ca 120 000 qm, nun erweitert auf ca 190 000 qm, teilweise für Rundfahrten mit Gästen durch eigenen Wald und Wiesen genutzt, Park mit Wanderwegen, Baumhaus, großem Fisch-Teich, altem Bus für "Nah-Verkehr", großem altem Baumbestand. 2 Sonnen-Terassen, 70 Liegestühle, 85 Sitz-Plätze außen.

3.) 260 Parkplätze um den Maihof herum.

4.) 12 Allgemein zugängliche Innen-Räume mit 220 Sitzplätzen für Gäste: Empfang, Boutique, große Bar, Ess-Salon, Buffet, Überdachung im Hof, Umkleideraum mit 182 Spinden, Schminck-Ecke für 5 Personen, Badehaus mit 8 Duschen, 2 Tauchbecken, Sauna mit Panorama-Blick, 4 Solarien, Hallen-Schwimmbad, 150 qm Wintergarten mit großem Kamin und kleiner Bar. Zusätzlich 6 moderne Toiletten, davon 2 mit Bidet.

5.) 17 Spielwiesen: Pagode, Hexenkessel, Storchen-Nest, Paare-Zimmer, Spiegel-Kabinett, Porno-Kino, Schwalben-Nest, französischer Gang, Wasserbett, Kamin-Zimmer, Orgien-Halle, schwarzer Keller, 4 x Katakomben.

6.) 28 reguläre Hotel-Zimmer, von sehr luxuriös bis bescheiden-einfach, 35 "Schmusebetten" in den während der Party genutzten Räumen, die gereinigt, neu bezogen und mit frischer Bettwäsche versehen werden. Also Schlafmöglichkeiten für insgesamt 63 Paare. An Silvester hatten wir auch schon mal über 80 Frühstücks-Paare.

7.) Das "größte" Haus ist für die Katz, wenn keine Paare da sind. Im Maihof im Schnitt freitags 50, samstags 100 Paare, an manchen Tagen sehr viel mehr, Rekord bisher 217 Paare - wohlgemerkt zum Normal-Preis, nicht an verbilligter Schnäppchen-Party.


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