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Als
1987 die AIDS-Hysterie auf dem
Höhepunkt war, schrieb DER SPIEGEL
über uns:
..klagt
Sander über einen jähen und
existenzbedrohenden Umschwung: "Manche
trauen sich nicht einmal mehr, mit dem
eigenen Partner ins Bett zu gehen,
geschweige denn mit einem anderen" Damals
haben wir nicht nur den - jetzt noch
angebotenen - AIDS-Test eingeführt,
sondern auch gesagt: Wenn schon sexuell
nichts läuft, sollen die Gäste
wenigstens etwas Gutes zu Essen bekommen.
Einmal eingeführt konnten und wollten
wir das nicht mehr ändern, und so
kommt es, daß Gäste und sehr
viele Journalisten in Berichten über
uns "die ausgezeichnete Küche" im
Maihof sehr loben. Das ist darunter zu
verstehen:
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Ab
14.00 - Schluß 04.00
Uhr:
Kaffee,
Tee, Mineralwasser, Orangensaft, Bonbons,
ausgesuchtes Konfekt, Kekse und
Knabbersachen.
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Ab
15.00 Uhr bis Schluß:
6-8
Sorten Torte, Kuchen und Gebäck,
Schlagsahne, Obstsalat, 6-10 Sorten Obst
je nach Markt-Angebot, Süßes
(eigentlich Desserts) Quark, Puddings,
Mousse.
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Ab
16.00 Uhr bis Schluß:
3
sehr unterschiedliche, leckere
Maihof-Suppen, 6-8 Sorten Brot, ganz
frische, selbstgebackene Baguettes,
Butter, Schmalz.
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Ab
18.00 Uhr, vieles bis Schluß:
Elaborates
kaltes Buffet. 12-18 Rohkost-Salate - nach
Saison-, hausgemachte Dressings, dazu
Schafskäse, Oliven, Speck,
Würstchen-Scheiben usw. Ca 10 Salate
von Fisch, Fleisch, Wurst, Gemüse.
Lachsplatte, gemischte Platte mit
Forellen, 12 Sorten von feinem Käse
aus vielen Ländern, 10 x ausgesuchter
Schinken, feine Wurst, Pasteten,
Braten.
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Ab
19.00 Uhr bis nach
Mitternacht:
Warmes
Buffet vom Feinsten. 2x Fleisch, Fisch, 2x
Gemüse, 2x Beilagen, immer ganz
frisch vor dem Servieren zubereitet.
Vorgewärmte Teller am warmen
Buffet.
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Gelegentlich:
Exotische
Küche(indonesische Reistafel ), die
beliebte Eisbombe, heiße
Würstchen, in den R-Monaten September
- Februar Austern.
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Wenn
es im Programm heißt:
Besonderes
Buffet
kann man auch mit ganz
außergewöhnlichen Leckerbissen
rechnen: Kaviar-Toast, Hummer, feinster
Rehrücken, auf dem Knochen dargeboten
und vieles andere, bei dem einem das
Wasser im Munde zusammenläuft.
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- Ein
Rezept auf besonderen Wunsch von H. und
K. Diese Web-site soll kein Kochbuch
werden, doch dieses eine Rezept wollen
wir verraten, weil es auch zeigt,
welche Mühe und Sorgfalt wir
für ein so einfaches Gericht -
typische Hausmannskost - aufwenden
wie
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- Schweineschnitzel.
- Man
nehme auf keinen Fall Schnitzelfleisch,
wie es überall angeboten wird.
- Man
nehme auch keinen Schweinerücken,
- da hängt noch die Kette dran,
fällt meist ab, hat viel Fett -
sondern Schweinelachse. Aber nicht zu
dicke, sonst gibt es Riesenschnitzel.
- Man
entferne sorgsam von der Schweinelachse
alle Haut, alle Sehnen, alles Fett, nur
das schiere Fleisch verwenden.
- Man
schneide das Fleisch quer zur Faser in
6-8 mm dicke Scheiben, klopfe diese mit
einem Breiten Messer leicht an.
- Man
bereite aus frischen Eiern von
glücklichen Hühnern und
weißem Pfeffer, scharfem Paprika
einen Gewürzbrei, in dem man die
Fleisch-Scheiben wälzt.
- Man
paniere das Fleisch in feinen
Semmel-Bröseln, mit Paprika
gewürzt und mit Scheiben von
süßen Mandeln
vermischt.
- Man
brate die Schnitzel in
Sonnenblumen-Öl, bis sie
beidseitig knusprig-braun sind und
reinige nach jedem Braten die Pfanne
von Panat-Resten, bevor man wieder neue
Schnitzel hineintut.
- Man
serviere dazu Gemüse (Spargel,
falls Saison) "al dente" - nicht
weichkochen! - neue Kartoffeln natur
oder Pellkartoffeln in Butter
geschwenkt und eine gute Soße -
das Rezept wird hier allerdings nicht
verraten.
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- Guten
Appetit wünscht
- Wolfgang
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Nochwas:
Wer
gerne mal in unserer Gegend gut essen
will, dem geben wir gerne Tips.
Wolfgang
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