Maihof - Partnertausch, Gruppensex, Pärchenclub, Swingerclub, Sexspiele, ...

- Liebesschule

Maihof - Teufelchen, Sündenpfuhl, Liebesschaukel, ...

Von Wolfgang Sander

Verhalten der Männner


Warum eine "Liebesschule"?

Stammgäste wissen, daß das Tauschen der Partner im Maihof keineswegs selbstverständlich ist. Ca 30 % der Paare tauschen grundsätzlich nicht, ohne deswegen gleich prüde zu sein. Die meisten Tauschwilligen sind durchaus wählerisch, sie erwarten von den Wunsch-Partnern eine gewisse Grundhaltung - und vor allem: Sympathie ist erforderlich und die Chemie muß stimmen. Und wenn es denn dazu kommt, sollte Zärtlichkeit, Respekt und zivilisiertes Benehmen oberstes Gebot sein - dies zu erreichen ist ein Grund für diese Zeilen.

Im Forum melden sich immer wieder frustrierte Männer, die sich darüber beschweren, daß nicht genügend Frauen tauschbereit seien. Es wird gar auf die "schwarze Messe" und den "Sündenpfuhl" verwiesen, beides Spiele, die sich an tauschwillige Paare wenden. Dies deckt sich mit meiner Erfahrung nicht.

"Geben ist seliger denn Nehmen." Dieser Satz könnte von dem großen deutschen Philosophen Franz Müntefering stammen, ist aber ein Bibelspruch. Er könnte ergänzt werden mit "denn denen, die geben, wird auch gegeben werden". Ein bekannter Akademiker, Ass in seinem Beruf, beschwerte sich in gleicher Weise bei mir. Auf meine Frage, wie weit er sich denn bemüht habe, die abweisende Dame zu becircen, sah er mich entsetzt an: "Auch noch becircen? Wofür kommt die denn hierher?" - Ohne auch nur einen Gedanken an die Tatsache zu verschwenden, daß ja auch seine eigene - leidgewohnte- Frau hergekommen war!
Bei einer schwarzen Messe verwöhnte ein älterer Herr - gentleman - eine recht junge Frau oral nach allen Regeln der Kunst. Aber - habe es schon wieder mit der Bibel: "Der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach". Meinte der ältere Herr nach längerem Bemühen beiderseits: "Wie schade, daß ich ein alter Mann bin". Kam prompt mit Kuss und zärtlicher Umarmung die Antwort: "Aber ein fantastischer Liebhaber"

Lernt man was daraus? Die eigentlich Angesprochenen vermutlich nicht.

Es steckt auch ein Stückchen Liebeskultur darin, wenn der "Meister" bei der schwarzen Messe darum bittet, seine Bemühungen nachzuahmen, "nicht mehr und nicht weniger". Während der Meister seine Hände an ganz neutralen Stellen einige Millimeter über die Haut der "Opfer" schweben läßt und vielleicht eine wohlige Gänsehaut auslöst, grapschen die ersten Ungeduldigen schon grob und gierig an die Brust. Wo feine Zärtlichkeit angesagt ist, kommt rohes Macho-Gehabe zum Vorschein. Aber: Die Damen haben zwar eine Kapuze auf, aber sie sind ja nicht blind. Wen wundert's, wenn sie sich im weiteren Verlauf der Zeremonie solchen "Liebhabern" verschließen?

Nur die Groben wundern sich. Die gehen davon aus, daß die - meist freiwilligen - "Opfer" auf dem Altar der Liebe im schwarzen Keller unersättliche, liebestolle Nymphomaninen sind, wie das in schlechten Porno-Filmen dargestellt wird. Von vielen tausend Frauen, die bei uns verkehren, habe ich in über 20 Jahren bisher nur 2 kennengelernt, die dieser Vorstellung entsprachen. Und die fühlten sich bei uns nicht wohl.

Frauen möchten begehrenswert sein. Von diesem allgemein verbreiteten Wunsch leben Milliarden-Industrien - man denke nur an Kosmetik- Parfüm- und Mode-Firmen. Nicht -einmal grob gesprochen - als personifizierte Vagina, nein, als Person, als Idividuum, als einzigartiges Wesen in einer mehr und mehr sich vermassenden Welt. Ihr dieses Gefühl zu geben, ist die Kunst aller wirklich guten Liebhaber, mögen sie nun Casavova / Don Juan heißen oder heute gebräuchliche Namen tragen. Wer diese grundsätzliche Achtung der Person nicht mitbringt, wird meistens enttäuscht werden, selbst bei einer so freizügigen Veranstaltung wie der schwarzen Messe.

Also: Geht in Euch, Ihr frustrierten Liebhaber: Es kommt nicht darauf an, besonders "schön" , jung und knackig, auch nicht darauf, körperlich besonders gut ausgestattet zu sein, sondern darauf, eine positive, achtungsvolle Einstellung zu haben, dann wird der Erfolg - meist - nicht ausbleiben. Meist: Alle Regeln haben Ausnahmen. Manchmal hilft tatsächlich aller Charme nichts - die Erwählte bleibt spröde. Na, und?

Häufig hat solche Spröde auch ganz andere Gründe. Frauen pflegen sich in aller Regel, achten auf sich und ihr Aussehen. Männer neigen eher dazu, sich gehen zu lassen, leider gehöre ich selbst auch dazu, muß manchmal den inneren Schweinehund überwinden, um mir die überlangen Nägel an Fingern und Zehen zu schneiden, die häßlichen Haare aus Ohren und Nase zu entfernen usw. Aber die Chancen bei Frauen schwinden sehr, wenn man ungepflegt ist. Häßlich ist verzeihbar, dafür kann man nichts, aber schmutzig und ungepflegt nicht.

Ich denke, daß auch das negative Image mancher Politiker damit zusammenhängt. Wenn schon einer den Mund aufmacht und seine Zahn-Ruinen zeigt, spürt man förmlich durch den Bildschirm den schlechten Mundgeruch - wenn der in einem Club wirklich zu riechen ist, wird der Typ nicht gerade ein Sex-Strahler sein. Gleiches gilt für die schweiß-starken Stellen unter den Achseln und zwischen den Beinen - also duschen und ganz wenig - aber wirklich nur einen Hauch - Deo, Rasierwasser oder Herren-Parfüm verwenden. In Liebesdingen ist die Nase ein äußerst wichtiges Organ. Wer sich "nicht riechen" kann, wird sich nicht näherkommen. Nach dem Toiletten-Besuch sollte Waschen selbstverständlich sein. Der durchdringende Geruch von Stuhlgang oder Urin törnt total ab. Wer sich nicht jedesmal duschen will, kann auch ein Bidet benutzen, das gilt auch für Männer!

Und dann die sogenannte Sex-Technik! Darüber wird später noch zu sprechen sein, aber eine eigene, unvergessliche Erfahrung vorab:
Vor vielen, vielen Jahren - als ich noch jung und knackig war - hatte ich längere Zeit eine hochintelligente und auch noch kluge Geliebte. Und die sagte mir ganz unverblümt, was Sache ist.
Weil es mir nicht gelang, sie oral und manuell bis zum Höhepunkt zu stimulieren, wurde ich immer heftiger, aber es half nichts. Da unterbrach sie mich und erklärte mir: Frauen können schon sehr leidenschaftlich sein und dann auch richtig loslassen. Aber das Allerwichtigste ist der Weg dahin. Der muß ganz behutsam, vorsichtig und einfühlsam gegangen werden. Langsam, langsam, langsam! Schon ein zarter, warmer Hauch macht die Clitoris hellwach, die Spitze der Zunge ganz leicht berührend - will hier keine pornografische Anleitung geben, aber: Nur allmählich steigern und immer streng darauf achten, daß es nicht weh tun kann. Es kann dann einen Zustand geben, an dem Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird, das ist dann das Nirwana der Masochisten. Somit zurück zur Bibel: Geben ist seliger denn Nehmen.

Ganz schlimm: In einer Ecke der Spielwiese, auf der sich mehrere Paare vergnügen, manchmal auch auf dem Gang vor offener Tür, hocken oder stehen einige Männer, die sich laut und ungeniert über so hoch-erotische Themen unterhalten wie Kasko-Kraftfahrzeug-Versicherung.

Verhalten der Frauen.

Die meisten Fehler, die oben beschrieben sind, machen Frauen nicht. Die schon mal zitierte kluge Geliebte sagte mir auch: "Alle Teile meines Körpers werden immer so sein, daß Du dich vor mir nie ekeln wirst." In einem ihrer Bücher zitierte Pearl S. Buck die Weisheit der Chinesen, die den Frauen anrät, vor jedem engem Kontakt mit einem Mann "alle Öffnungen des Körpers" gründlich zu waschen und mit einem Tropfen Parfüm zu salben. Für den Mund heutzutage vielleicht ein Deo statt Parfüm?

"Es gibt keine impotenten Männer, nur inkompetente Frauen" - in dieser Verallgemeinerung ein absolut dummer Spruch, aber "cum grano salis" - mit einem Körnchen Weisheit.

Es gab im Maihof eine sehr attraktive Dame, sehr gepflegt, sehr symphatisch, sehr schone Kurven, aber trotzdem: Männer, die schon einmal das "Vergnügen" hatten, intim mit ihr bekannt zu werden, flüchteten panikartig, wenn sie wieder auftauchte. Um mal einen Vergleich mit dem Essen zu ziehen: Sie dinierte nicht, sie speiste nicht, sie ass nicht - sie fraß. Da wurde kräftigst zugelangt, das beste Stück des Mannes zangenartig ergriffen, als wäre es ein gußeisener Pumpenschwengel und nicht mehr losgelassen bis das Quellwasser fließen sollte - jedoch nur selten floß. Es gibt natürlich Männer, die auf solche Überwältigung stehen, den meisten tut es schlicht und einfach weh, sie protestieren zunächst mit Gebärden und Rückzug, notfalls dann schreien sie mal schmerzhaft auf, was prompt auch noch als Lustschrei gedeutet werden kann mit der Folge: es geht noch heftiger weiter. Wie wehrt man sich als Mann dagegen? Da sie offenbar nie merkte, was eigentlich vorging und die meisten Männer - wohlerzogen - nichts direkt sagen wollten, gab es nur eine Möglichkeit - wie oben beschrieben - sie zu meiden.

Das ist allerdings ein absoluter Extrem-Fall. Dennoch muß man anmerken, daß manche Frauen ganz schön fest zugreifen, was nur wenige Männer antörnt. Diesen kann ich nur das gleiche raten, wie den Männern: Zärtlich, zärtlich und nur fester werden, wenn es offensichtlich gefällt.

Ein anderer Fall, der leider nicht ganz selten ist: Die Dame läßt alles über sich ergehen, bleibt aber völlig passiv. Grob verglichen wie eine Gummi-Puppe. Selbst diese ist manchmal aktiver, wenn nämlich ein Vibrator eingebaut ist. Mitunter habe ich den Eindruck, daß sie sich nicht traut, aktiv zu werden. Vielleicht möchte sie nicht, daß ihr eigener Partner das Gefühl bekommt, der andere Mann sei besser. Vielleicht ist es auch nur mangelnde Erfahrung mit einem fremden Mann, die ungewohnte Umgebung, die neue Situation. Männer wollen schon auch erwünscht sein, genießen es, eine Frau zu stimulieren, ihr eigener Orgasmus ist viel schöner, wenn Beide dazu beitragen. Ein erfahrener Liebhaber wird also versuchen, den starren "Eisblock" aufzutauen, aber irgendwann wird er sich doch frustriert abwenden, wenn alles nichts hilft.

Das Gegenteil, der gespielte Orgasmus: Die meisten Männer merken es gar nicht oder wollen es gar nicht merken, wenn eine Dame einen Orgasmus nur vortäuscht. Mitunter mit heftigen Bewegungen, vor allem aber mit künstlich klingenden Lust-Schreien. Immerhin gibt sie sich Mühe und darin kann man ein Kompliment sehen. Es gibt nur ganz wenige Frauen, die - ähnlich wie Männer - ejakulieren. Da weiß man es dann. Sonst ist es eine Frage des Feingefühls, zu Wissen, ob es geklappt hat.

Schlimm: Damen mit spitzen, stählernen Bajonett-Absätzen - oder Schuhen im Bett überhaupt! - die andere gefährden, große Löcher in Bezüge und Matratzen pieksen, die dann aussehen wie ein schweizer Käse und gewechselt werden müssen. Diese Damen sollten einen Waffenschein beantragen!

Die erogenen Zonen.

Zugehört: Eine Dame vergnügt sich mit einem sehr ausdauernden Mann, dessen Freundin liegt daneben, streichelt seinen Rücken. Kleine Pause. Dame, schnauft: "Dein Freund ist ja eine echte Kanone, hört überhaupt nicht mehr auf." Freundin: "Ich muß nur seine Hoden streicheln, dann kommt er sofort!" Mann: "Untersteh Dich!"

Was lernt man daraus? Wenn auch fast die ganze Haut jedes Menschen eine Art erogener Zone ist, so sind doch manche Körperstellen mit sehr viel mehr feinen Nerven-Enden ausgestattet als andere. Wenn man dem Anderen eine besondere Freude machen will, muß man wissen:
1.) Wo sind diese besonders erogenen Zonen?
2.) Wie aktiviert man diese am bestem?

 

Wird fortgesetzt.


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